Fliegenfischen hat nichts mit fliegenden Fischen, herumfliegenden Anglern oder Ähnlichem zu tun, obwohl manche Leute so etwas offen kundtun.
Kurz zusammengefasst kann man sagen:
Die klassische Form des Fliegenfischens bedeutet, dass wir unserem "Zielfisch" eine, einem natürlichem Insekt nachempfundene, künstliche Trocken-, Nassfliege oder Nymphe so mundgerecht servieren, dass dieser das "Häppchen" für echt hält und es "zum Fressen gern hat".
Als "Ziel-Fische" kommen fast alle bei uns vorkommenden Fischarten in Frage, ergänzt wird das Angebot durch unzählige weitere Fischarten weltweit, sei es im Süß- oder im Salzwasser.
Die künstlichen Insekten imitieren unsere Wasserinsekten (Eintags-, Stein-, Köcherfliegen, versch. Mückenarten, Flohkrebse und diverse andere Arten). Diese Insekten werden je nach Vorkommen und Lebensweise im Nymphen (Larven) -stadium oder als Trockenfliegen (fertiges Insekt) gebunden und den Fischen angeboten. Dazwischen gibt es unzählige Facetten. Nassfliegen können verschiedene Stadien darstellen und sind oft schon mehr Reizfliegen in Richtung => Streamer. Streamer wiederum sollen Brut- und Kleinfischchen imitieren, haben also genau genommen mit dem Fliegenfischen im klassischen Sinn wenig zu tun, die Fischerei mit Streamern kann jedoch sehr spannend sein.
Sogar Madonna hat den Sport für sich entdeckt! Sie entspannt sich beim Fly fishing. Genauso wie englische Businessfrauen, die von natürlicher Wellness sprechen, sich zartrosa Gesichtshaut erhoffen und ein ausgeglichenes Gemüt.
Fliegen Fischen statt Ayurveda ist die neue Devise!