Aifner Alm
Startpunkt: Schnadinger Weiher 1620 m
Höchstes Ziel: Aifner Alm 1.974 m
Gehzeit: ca. 3 Stunden – Hin – und retour Weg ist die gleiche Strecke!
Beste Wanderzeit: vom Mai – November! Alm ist nur während der Sommermonate geöffnet Geeignet für: gute Wandermöglichkeit für leicht fortgeschrittene Wanderer. Man kann die Wanderung beliebig verlängern mit einem Anstieg auf den kleinen Aifner. Eine kleine Anfahrt muss man hier in Kauf nehmen – in den Naturpark Kaunergrat, aber dafür wird man mit traumhaften Ausblicken belohnt! Gemütlich wandert man auf schönen Karrenwegen hinauf mit kurzen Abkürzungen durch den Wald bis an die Waldgrenze! Hier erwartet uns die Aifner Alm mit köstlichen Almprodukten!
Staföller Scharte – Kruppköpfe
Startpunkt: Unterhalb der Stafföller Alpe auf dem Parkplatz 1900 m
Höchstes Ziel: Kruppköpfe 2.642 m
Gehzeit: ca. 5 Stunden – Hin – und retour
Beste Wanderzeit: vom Mitte Juni – Oktober! Am schönsten im August wenn die Edelweiß blühen Geeignet für: fortgeschrittene Wanderer! Viel Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ist erforderlich und vor allem Liebe zum Wandern, da die Wanderung immer stetig ansteigt bis zum Gipfel. Tolle Blumenwanderung. Einer der wenigen Berge, so man noch Edelweiß entdecken kann! Für die ganz Ausdauernden kann die Wanderung schon ab dem Hotel losgehen, aber wir empfehlen eigentlich immer die Anfahrt bis unterhalb von der Alpe, damit man nicht schon total geschafft bei den schönen Blümchen ankommt!
Tösens – St. Georgen – Madatschen – Serfaus
Startpunkt: Direkt vom Riederhof 880 m
Höchstes Ziel: Serfaus – Madatschen 1.450 m
Beste Wanderzeit: von Mitte April – November
Geeignet für: eigentlich alle die gerne Wandern, aber etwas Ausdauer braucht man schon, teilweise etwas ausgesetzt mit schöner Aussicht
Gehzeit: ca. 5 – 5,5 Stunden
Direkt ab Hotel geht es los auf die andere Innseite und von dort nach Tösens – entlang der Via Claudia Augusta, der alten Römerstraße. Dann beginnt der Weg zu steigen und zieht sich langsam hoch nach Serfaus
Wanderung Nauders - Schwarzsee - Grünsee - Mutzkopf
Moore – Seerosen- und Gipfel
Nauders:
Nauders liegt am Reschenpass, und hier führte schon die im Jahre 50 eröffnete Via Claudia Augusta durch. Sie führte vom Augsburg nach Rom.
Im 10. Jahrhundert wurde Nauders zu einem der Gerichte des VInschgaus – es war ein Hoch und Blutgericht – wobei die Strafen südlich außerhalb von Nauders vollzogen wurden.
Diese Wiesen heißen heute noch „Beim Hohen Gricht“
Die Amtsgewalt des Richters reichte vom Unterengadin bis Zernez und Vom Reschen bis Finstermünz.
In seiner Aufgabe als Gericht geriet Nauders in die Auseinandersetzungen zwischen den Habsburgern und Engadinern. Darauf folgte ein 2 jähriger Krieg, der hauptsächlich auf den Feldern abgehalten wurde. (Engadiner Krieg)
Ruhe brachte erste der Frieden von Basel.
Das Gericht bestand noch bis zur Teilung Tirols im Jahr 1919, dann wurde das Gericht dem Bezirksgericht in Ried unterstellt.
Die Pest im 14. Jahrhundert vernichtete Nauders bis auf wenige Einwohner.
Im Jahr 1609 wurde Nauders durch eine große Lawine verschüttet. 22 Häuser wurden weggerissen.
1880 wütete ein Großfeuer bei dem 83 Wohnhäuser und 72 Wirtschaftsgebäude vernichtete!
SCHWARZSEE
Der Schwarzsee ist ein Naturdenkmal auf der Höhe von 1725 m. Geschützt sind 2,3 ha – der See und die Ufer mit dem Latschenhochmoor und dem Schwingrasen! (Schwingrasen ist über eine über freiem Wasser schwimmende Pflanzdecke – nicht immer betretbar – und geschützter Lebensraum)
Geschützt ist er vor allem wegen der vielfältigen Fauna und Flora hier. Z.B. hat man hier die große Königslibelle gesichtet – das ist der höchstgelegene Fundort in Österreich. Rund um den See ist ein subalpiner Wald. Im Teich gibt es wunderschöne Seerosen – der höchst gelegene Seerosenteich Österreichs.
Für Fische ist der See allerdings zu sauerstoffarm.
Um 1860 wurde hier auch Torf zu Heizzwecken gestochen, und im Jahr 1960 wollten die Bewohner den See zu touristischen Zwecken – als Badesee – umbauen. Allerdings scheiterte dieses Vorhaben an der Moorkonsistenz. Jetzt hat den See die Natur wieder zurückerobert!
PIZ LAD
Der Nauderer Hausberg gehört zur Sesvennagruppe ist 2.808 m hoch und liegt nicht auf Gemeindegebiet sondern auf der Grenze zur Schweiz und Italien.
BERGBAU
Unterhalb vom Mutzkopf findet man den seltenen Diabas – griechisch hindurchgehen – da das Gestein die Möglichkeit hat im geschmolzenen Zustand durch andere Gesteinsarten hindurch zu gleiten und sich so abzulagern. Farbe ist grünlich.
Der Diabas von Nauders ist mit einem Alter von etwa 30 Millionen Jahren geologisch gesehen noch ein halbes Kind. Die Gesteine des Ötztalkristallins, die gerade einige hundert Meter entfernt auf der anderen Talseite anstehen, können zum Vergleich schon ein Alter von 545 Millionen Jahren vorweisen.
Der Nauderer Diabas hat als typischer Oberländer einige hervorstechende Eigenschaften. Er ist ein zäher und harter Typ, der sich aufgrund dieser Eigenschaften Hartgestein nennen darf. Das prädestiniert ihn für den Einsatz als Bestandteil von hochwertigen Asphaltbelägen und als Edelsplitt. Da es sich bei diesem Diabas um ein relativ großes Vorkommen mit einigen Millionen Tonnen in ausreichend guter Qualität handelt und außer dem Hartsteinwerk Kitzbühel in Tirol kein abbauwürdiges Diabasvorkommen besteht, sollte über einen Abbau am Mutzkopf ernsthaft nachgedacht werden.
Wanderurlaub Ried Tirol - Wanderurlaub Tiroler Oberland